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Der Betrug und der Identitätsdiebstahl in den sozialen Medien

Da sich die Menschen in ihre Benutzerprofile einloggen und Likes, Emoticons und witzige Kommentare unter den Freunden und der Familie teilen, können sie einige personenbezogenen Daten zwischen den Zeilen offenbaren. Auf den ersten Blick schien all das harmlos zu sein, bis der Cambridge-Analytica-Datenskandal die Seriosität des Betrugs von den sozialen Medien ans Licht gebracht hat und das Bewusstsein für den Datenschutz geweckt hat.

Die Daten sind das neue Öl

Obwohl die Debatten über die Datengewinnung und -nutzung in der Zwischenzeit nicht aufhören, sind die Daten sicherlich der Kraftstoff für die sozialen Medien. Die Internetriesen nutzen, selbstverständlich, die Vorteile von Daten, die z.B. in einer astronomischen Anzahl von Kunden und in der Ausbreitung von Cloud-Netzwerken, die aufgrund ihrer eigenen Spezifikationen aufgebaut wurden, liegen.

Um die Daten zu erfassen und letztendlich einen besseren Nettowert zu erreichen, nutzen die sozialen Medien die künstliche Intelligenz, unterstützt von der psychografischen Ausrichtung.

Was ist die Psychografie? Die psychografischen Analysen untersuchen und klassifizieren die Menschen aufgrund ihrer Einstellungen, Bestrebungen, die sich, unter anderen psychologischen Faktoren, auf das Verständis von kognitiven Merkmalen, wie z.B. die Emotionen, die Werte und Einstellungen von Kunden, beziehen. Dabei werden die Fragen an die spezifischen Kundengruppen über ihre Aktivitäten, Interessen, Vorlieben und Meinungen gestellt. Die Forscher können dann die Ergebnisse mit anderen Datensätzen – wie z.B. mit den demografischen oder geografischen Daten – vermischen, um ein nuancierteres Porträt der Benutzergruppe zu erstellen (Huffpost).

Ohne jegliche Fragen zu stellen und Umfragen durchzuführen, werden die Daten bzw. die Aktivität von den Menschen im Internet grundsätzlich durch „Cookies” erfasst. Das kann dazu verwendet werden, die Benutzer zu verstehen, um sie präziser und wirksamer zu erreichen. Jerry Kaplan, Experte für die künstliche Intelligenz, erörtert, wie die Unternehmen eure Vorlieben und euer Verhalten wirksam feststellen (und monetarisieren) können, indem sie diese Informationen in die Datensätze zerlegen, sie sichten und erfassen.

Die Frage ist: Wie weit geht die Psychometrie?

Cambridge-Analytica-Datenskandal

Cambridge Analytica, das Politikberatungsunternehmen mit Sitz in Großbritannien, das sich an der Trumps Kampagne beteiligte, verwendete die geernteten Rohdaten, die Facebook von bis zu 87 Millionen Profilen offenbarte.

Die Datenwissenschaftler des Unternehmens verwendeten ein einfaches Online-Quiz  (das auf dem Persönlichkeitstest der Universität Cambridge beruht), um die Befragten nach den Dimensionen vom Modell Big Five bzw. OCEAN zu kennzeichnen, das die Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, natürliche Reaktion oder den Neurotizismus überprüft und sie haben ihre Reaktion auf die politische Werbung vorausgesagt.

Das ermöglichte Cambridge Analytica, das Persönlichkeitsprofil der Person rückzuentwickeln, indem nur ihre Facebook-Aktivität genutzt wurde: die verlinkten Seiten und Kommentare, die Bilder und Videos, die sie zum Teilen und Hochladen wählte usw. Die Genauigkeit vom genannten Profil wurde als sehr hoch beurteilt, wenn es darum geht, das Verhalten der Person aufgrund der Persönlichkeitseigenschaften vorherzusagen.

Nach dem Datenskandal haben die Benutzer Folgendes getan:

Die Psychografie bekämpft den Zahlungsbetrug

Die psychografische Ausrichtung ist jedoch gar nicht so schlimm. Mit einer solchen Art der verhaltenstypischen Biometire können die Banken und die Zahlungsanbieter ein einzigartiges Verhaltensmuster der Person nutzen, während sie ihre Mobilgeräte nutzt, wie z.B. mit dem Finger wischen oder per Klopfen, um sicherzustellen, dass die richtige Person entsprechende Zahlungen geleistet hat.

In diesem Sinne befasst sich Mercury Processing Services International zurzeit mit einem verfeinerten Modell des maschinellen Lernens , wofür regelmäßig die Trainings gehalten werden und das intern gewartet wird.

Die Netzwerke der sozialen Medien, wie z. B. Facebook, sind noch zu regeln, weil die Online-Datennutzung noch immer neu ist und in der regulären Gesetzgebung noch nicht enthalten ist. Die Internetsicherheit und der Informationsdiebstahl darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da in letzter Zeit eine Reihe von Skandalen ans Licht kamen.

Zum Glück sind die Richtlinien, wie z.B. DSGVO und PSD2, in Bezug auf die Sicherheit im Zahlungsverkehr sehr hilfreich und schützen auch die Benutzer im Online-Umfeld.

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